Vertrieb paraffinischer Kraftstoffe nach DIN EN 15940 soll gefördert werden – Shell Deutschland Oil GmbH und TOOL-FUEL Services GmbH vereinbaren Kooperation

Shell Deutschland Oil GmbH und TOOL-FUEL Services GmbH (TFS) haben eine umfassende Kooperation vereinbart, um die Einführung paraffinischer Kraftstoffe nach DIN EN 15940 weiter voranzutreiben. Shell Markenpartner und autorisierte Vertriebspartner für Shell Premium Produkte werden in der Betreuung von Shell GTL Kunden durch die TFS beratend unterstützt. Die in Hamburg gegründete TFS kann auf die Erfahrungen eines langjährigen, erfolgreichen Vertriebs des ebenfalls paraffinischen Kraftstoffs HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) in der DACH-Region zurückgreifen und sieht es als ihr vorrangiges Ziel an, die Verbreitung paraffinischer Kraftstoffe weiter voranzutreiben.

„HVO und Shell GTL Fuel weisen, abgesehen von den Ausgangsstoffen, als Endprodukt fast identische Eigenschaften auf, die unter dem gemeinsamen Dach der DIN EN 15940 zusammengefasst wurden“, erklärt Alexander Stöhr, Geschäftsführer der TOOL-FUEL Services GmbH. Beide Seiten stimmen dahingehend überein, dass paraffinische Kraftstoffe generell einen wesentlichen Beitrag zur Luftreinhaltung leisten können.

Shell glaubt, dass Shell GTL Fuel eine zunehmend wichtigere Rolle im Kraftstoffmosaik einnehmen wird. Dies gilt vor allem für Regionen, in denen die Regierungen sehr daran interessiert sind, die lokalen Luftemissionen innerhalb kürzester Zeit zu verbessern. Allein in 2018 ordneten die Verwaltungsgerichte für Stuttgart, Köln, Bonn, Berlin, Essen, Gelsenkirchen und Darmstadt Fahrverbote an.

Shell hat mit Shell GTL Fuel in den vergangenen zehn Jahren bereits zahlreiche Feldversuche in Großstädten durchgeführt und dabei Strecken von über einer Million Kilometer zurückgelegt. Zu den wichtigen Marktsegmenten für Shell GTL Fuel zählen städtische Nutzfahrzeuge, der öffentliche Nahverkehr, die Binnen- und Hochseeschifffahrt, Baumaschinen, Anlagen zur Energieerzeugung, Bodenflotten auf Flughäfen und der Schienenverkehr.

Shell GTL Fuel kann ebenso wie HVO als Drop-In-Kraftstoff in Dieselmotoren genutzt werden, ohne dass Umrüstungen an den Motoren, eine neue Infrastruktur oder Investitionen in die Fahrzeuge notwendig werden. Beide Kraftstoffe sind praktisch frei von Schwefel und Aromaten, leicht biologisch abbaubar und nicht toxisch. Paraffinische Kraftstoffe helfen generell, lokale Stickstoffoxid- und Feinstaubemissionen zu reduzieren.

Bei Shell GTL Fuel handelt es sich um einen innovativen synthetischen Kraftstoff, der aus Erdgas gewonnen wird. Er verbrennt sauberer als herkömmlicher Dieselkraftstoff auf Erdölbasis und produziert somit weniger lokale Emissionen (Partikel, PM, Stickoxide, NOx, Schwefeloxide, SOx). Außerdem ist Shell GTL Fuel nicht giftig, geruchsarm, leicht biologisch abbaubar und durch ein geringeres Gefährdungspotenzial gekennzeichnet.